
Schwester M. Elekta Sopková

„Glücklicher Tod, wie sanft und leicht bist du,
wenn die Jungfrau Maria uns im letzten Kampf beisteht.“
sel. Alfons Maria
Im Geiste der christlichen Hoffnung teilen wir Ihnen mit, dass
Sr. M. Elekta – Veronika Sopková
am 20. März 2026 ihr Leben dem Schöpfer übergeben hat,
im 95. Lebensjahr und im 76. Jahr ihres Ordenslebens.
Sr. M. Elekta, Veronika Sopková, wurde am 13. Januar 1932 in Spišský Hrhov
als fünftes Kind geboren. Sie hatte acht Geschwister,
sieben Schwestern und einen Bruder, der im Alter von 35 Jahren
auf tragische Weise ums Leben kam. Vier Tage nach ihrer Geburt
empfing Veronika das Sakrament
der Taufe. Die Eltern prägten ihr die religiöse Erziehung tief ins Herz ein.
Während des Zweiten Weltkriegs holten deutsche Soldaten den Vater
der kinderreichen Familie an die Front. Nach vier Monaten gelang es ihm,
zu seiner Familie zurückzuflüchten. Die Mutter, erschöpft von der schweren Situation,
starb im Alter von 50 Jahren. Der Vater ertrug diesen Verlust
schwer und sehr schmerzhaft. Er starb im Alter von 76 Jahren.
Sr. Elekta besuchte in ihrer Kindheit die Bürgerschule in Levoča,
wo Ordensschwestern unterrichteten. Besonders Sr. Anastasia beeindruckte sie
durch ihre Güte. Durch ihr Vorbild festigte sie sich in der Berufung,
die sie in ihrem Herzen spürte. Bereits als 15-Jährige ging sie zu den Schwestern
nach Spišská Nová Ves, wo sie die Bürgerschule abschloss.
Am 11. August 1948 erhielt sie in Levoča das Ordensgewand.
Aufgrund der damaligen Umstände ging sie unmittelbar nach der Einkleidung
zum Dienst in das Krankenhaus in Prešov, wo sie auf der Kinderstation arbeitete.
Während des totalitären Regimes wurden die Ordensschwestern,
darunter auch Sr. Elekta, in Podolínec interniert,
wo sie verschiedene Hilfsarbeiten verrichteten.
In Podolínec legte sie am 8. Dezember 1960 ihre Gelübde auf Lebenszeit ab.
Nach zehn Monaten wurden die Schwestern in Sozialfürsorgeeinrichtungen verlegt.
Sr. Elekta war in Uhrovec, in Horné Štitáre und in Zástranie tätig.
Im Jahr 1991 ging sie in die Gemeinschaft in Vrícko,
wo sie älteren und kranken Schwestern diente. In den Gemeinschaften,
in denen Schwester Elekta aktiv tätig war, übte sie mit großer Liebe
auch den Dienst der Sakristanin aus.
Ein weiterer Wirkungsort war die Gemeinschaft im Priesterseminar in Badín,
wo sie in der Küche aushalf. Die gute geistliche Ausbildung der zukünftigen Priester
lag ihr sehr am Herzen, und sie bemühte sich stets, ihnen durch Gebet,
Opferbereitschaft, guten Rat und Liebe beizustehen.
Von 2010 bis 2018 lebte sie in der Schwestern-Gemeinschaft in Nesvady
und seit 2018 in Vrícko, wo sie nach ihren Möglichkeiten zu dienen versuchte.
Als die Krankheit kam, war sie sich dessen bewusst, doch sie gab sich ihr nicht hin.
Sie ertrug ihr Leiden mit Ergebenheit und in Stille.
Nach einem notwendigen Krankenhausaufenthalt wurde sie
in häusliche Pflege entlassen, von wo sie der Herr in den Nachtstunden
des 20. März zu sich rief.
In ihrer Ordensberufung war sie sehr glücklich. Sie nahm das Geschenk der Berufung
mit großer Dankbarkeit an. In ihrer Autobiografie schreibt sie und äußert den Wunsch,
dass bei ihrem letzten Abschied das Dankeslied „Te Deum“ erklingen möge.
Gewähre ihr die ewige Ruhe, Herr, und das ewige Licht leuchte ihr.
Möge sie in Frieden ruhen!
Wir nehmen am Dienstag, dem 24. März 2026,
um 11.00 Uhr in der St.-Bartholomäus-Kirche
in Vrícko mit einer hl. Messe Abschied von unserer verstorbenen Schwester,
woraufhin ihre sterblichen Überreste auf dem örtlichen Friedhof
zur vorübergehenden Ruhe beigesetzt werden.
Wir empfehlen die Seele unserer Verstorbenen den Gebeten der Schwestern
und des gläubigen Volkes Gottes.




